Zugfedern
Werkstoffe, Fertigung und Qualität für Zugfedern
Zugfedern müssen Kräfte zuverlässig aufnehmen und über viele Lastwechsel konstant arbeiten – genau deshalb sind Zugfedern in vielen technischen Anwendungen ein zentrales Funktionsteil. Die brandgroup fertigt hochwertige Zugfedern für industrielle Anwendungen und deckt dabei ein breites Spektrum an Werkstoffen, Drahtstärken und Endausführungen ab, sodass Zugfedern sowohl für kompakte Baugruppen als auch für robuste Serienlösungen passend ausgelegt werden können. Verarbeitet wird das komplette Werkstoffspektrum – von kaltgezogenen und patentierten Federstählen über Edelstähle bis hin zu höchstfesten, ölschlussvergüteten Ventilfederdrahtqualitäten, damit Zugfedern auch bei hohen dynamischen Belastungen und anspruchsvollen Umgebungen stabil bleiben. Zugfedern werden bei der brandgroup bis 6,50 mm Drahtstärke vollautomatisch und bis 12,00 mm halbautomatisch gefertigt, wodurch sich Zugfedern wirtschaftlich in Serie herstellen lassen, ohne bei Präzision und Wiederholgenauigkeit Kompromisse einzugehen. Besonders relevant für die Praxis ist die prozesssichere Reproduzierbarkeit, weil bereits kleine Abweichungen an Ösen, Haken oder Übergängen die Montagekräfte und die Lebensdauer von Zugfedern messbar beeinflussen können. Wenn Sie Zugfedern als Bauteil im Gesamtsystem betrachten, profitieren Sie zusätzlich davon, dass sich Material, Geometrie und Endausführung der Zugfedern sauber auf Ihre Einbausituation abstimmen lassen.
Sonderformen, Oberflächen und Lebensdaueroptimierung bei Zugfedern
Ein Schwerpunkt liegt bei Zugfedern in Sonderformen im Ösenbereich, da die Enden bei Zugfedern häufig die am stärksten belasteten Bereiche sind und die Ösengeometrie die Dauerfestigkeit sowie die Montagesicherheit direkt mitbestimmt. Zusätzlich sind für Zugfedern unterschiedlichste Oberflächen, Farbmarkierungen und Kennzeichnungen möglich und individuell gestaltbar. Zur Lebensdaueroptimierung kann bei Zugfedern mehrfaches Kugelstrahlen eingesetzt werden, wodurch die Oberfläche widerstandsfähiger gegen Ermüdung wird und sich die Lebensdauer von Zugfedern bei dynamischer Belastung deutlich steigern lässt. Die brandgroup fertigt außerdem Zugfederbaugruppen aus Federkörpern mit Einhängungskomponenten in Großserie, wodurch Zugfedern als vormontierte Funktionseinheit geliefert werden können und Schnittstellenrisiken in der Montage reduziert werden.
Zugfedern für die Torindustrie
Für die Torindustrie fertigt die brandgroup Zugfedern für Garagentore in unterschiedlichen Ausführungen und bis zu 8,00 mm Drahtstärke, sodass Zugfedern auch bei hohen Kräften und typischen Lastwechseln im Torbetrieb zuverlässig funktionieren. Bei Zweifach- und Mehrfachpaketen werden für Zugfedern Drahtstärken bis 3,30 mm eingesetzt, um die gewünschte Federwirkung im Paket präzise zu erreichen und die Zugfedern montagegerecht zu gestalten. Oberflächenbehandlungen wie Verzinken, Ölen, Lackieren oder Pulverbeschichten sind für Zugfedern möglich, ebenso Zugfedern mit Ösenausformung auf Kundenwunsch, wenn die Einhängung oder die Dauerfestigkeit der Zugfedern gezielt optimiert werden soll. Geliefert wird u. a. in Materialqualitäten DIN EN 10270-1 oder DIN EN 6931-1 (Edelstähle). Sonderqualitäten sind auf Anfrage verfügbar. Wenn Sie neben Zugfedern auch ergänzende Komponenten benötigen, finden Sie bei der brandgroup weitere Lösungen wie Drahtbiegeteile / Drehstabfeder, Schenkelfedern oder Bogenfedern, um Baugruppen technisch sauber aufeinander abzustimmen und die Schnittstellen zu Ihren Zugfedern konsistent zu halten.


Zugfedern – Häufig gestellte Fragen
Zugfedern werden bis 6,50 mm vollautomatisch und bis 12,00 mm halbautomatisch gefertigt. Dadurch lassen sich unterschiedliche Kraftbereiche und Baugrößen abdecken, ohne bei der Serienfähigkeit Abstriche zu machen. Für die Auswahl sind Einbauraum, Arbeitsweg und Lastprofil entscheidend.
Die brandgroup verarbeitet Federstähle, Edelstähle sowie höchstfeste Ventilfederdrahtqualitäten. Damit können Zugfedern auf Korrosion, Dynamik und Umgebung angepasst werden, was in der Praxis oft über die Lebensdauer entscheidet. Die Werkstoffwahl beeinflusst Setzverhalten und Dauerfestigkeit, insbesondere bei hochzyklischen Anwendungen.
Sonderformen im Ösenbereich sind möglich und häufig entscheidend für Montage und Lebensdauer. Endausführungen beeinflussen die Krafteinleitung und können Kerbwirkungen reduzieren, wodurch die Dauerfestigkeit verbessert wird. Außerdem lassen sich Einhängepunkte besser an die Konstruktion anpassen, was gerade bei beengten Bauräumen oder nicht ideal fluchtenden Einbausituationen hilft. Deshalb sollten Ösen und Enden bei Zugfedern immer als funktionales Konstruktionselement betrachtet werden.
Für Zugfedern sind verschiedene Oberflächen sowie Farbmarkierungen und Kennzeichnungen aller Art realisierbar. Das erleichtert die Identifikation bei Varianten und reduziert Verwechslungen in Logistik und Montage, was die Prozesssicherheit erhöht. Oberflächen können zudem Korrosionsschutz und prozessbedingte Anforderungen unterstützen, je nach Einsatzumgebung und Handling. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt daher nicht nur vom Bauteil, sondern auch vom gesamten Serienprozess ab.
Mehrfaches Kugelstrahlen kann die Lebensdauer deutlich steigern, besonders bei dynamischer Belastung und hohen Lastwechselzahlen. Es verbessert die Widerstandsfähigkeit der Oberfläche gegenüber Ermüdung, wodurch Rissbildung erschwert wird. Wichtig ist das Zusammenspiel mit Werkstoff, Geometrie und Endausführung, weil Zugfedern in der Praxis häufig an Übergängen und Enden besonders beansprucht werden. Für hohe Zykluszahlen ist das daher oft ein zentraler Optimierungshebel.
